Hochbetrieb im Bahnhof Ponnyhof

BR81 mit Dampffahne

Betrieb im Bahnhof Ponnyhof. Der war bisher in der Regel nur von spärlicher Dichte. An diesem Tag jedoch herrschte richtig Andrang auf den Gleisen. Der von Bucki gebaute Waggonkipper erlebte seinen ersten harten Betriebseinsatz. Diese neue Einrichtung war dann auch der Grund für den regen Bahn-Betrieb. lMit den anrollenden Personen- und anderen Zügen kamen immer wieder interessierte Zuseher zum Ort des Geschehens. Obwohl die vorhandene Gleisanlage eigens für den Waggonkipper um ein Gleis erweitert worden war, "knubbelten" sich zeitweise die im Bahnhof wartenden Züge derart, dass die für den Güterverkehr notwendigen Rangierbewegungen kaum noch ausführbar waren.

Begutachtung der Waggonkipperanlage

Der Waggonkipper steht (noch provisorisch) in einer Grube. Diese nimmt das Schüttgut auf. Die Kippeinrichtung wird über Seilzüge und eine Elektrowinde betätigt.

Ein Schotterzug hat den Bf Ponnyhof erreicht

Der erste Schotterzug steht im Bahnhof bereit. Am heutigen Fahrtag gab es gerichteten Güterverkehr. Das hieß, von der Schotterverladung im Hauptbahnhof Kottmannshausen aus fuhren den ganzen Tag Schotterzüge nach Ponnyhof. Dort musste ein größeres Areal eingeschottert werden.

Am Waggonkipper

Die erste Ladung Schotter stand zum abkippen bereit. Bucki als Kontrukteur und Baumeister der Kippvorrichtung, ließ es sich nicht nehmen, die Anlage zum ersten mal in Betrieb zu setzen.

Der Kipper in Aktion. Die Ladeklappe war schon ausgeschwenkt und die ersten Steine fielen in die Grube.

Der Schotter rieselt in die Grube

Je höher der Kipper fuhr, desto mehr Schotter rutschte in die Grube.

Fast leerer Waggon

In der höchsten Kippstellung rutschten auch noch die letzten Steine zügig aus dem Waggon heraus.

Abgekippt, der Schotter liegt in der Grube

Entladen. Die erste Fuhre war erfolgreich abgekippt und der Waggon vollständig entleert. Der gelieferte Schotter wurde danach sogleich per Schaufel zum nebenan gelegenen einzuschotternden Areal befördert.

Bucki freut sich

Schotter laden, Schotter fahren, Rangierbetrieb mit den Güterwagen, Schotter kippen, das alles ließ das Herz des Eisenbahners (hier Bucki) höher schlagen.

Lok Hofhund mit Kurzzug auf der Drescheibe

Ein zweiter Zug beteiligte sich aktiv an den Schottertransporten. Die Feldbahnlok "Hofhund" beförderte einen kurzen "Eimerzug". Mit knapp 3 Metern Länge passte der kompette Zug auf die Drehscheibe im Bahnhof Ponnyhof. Das ersparte dem Personal einige der sonst erforderlichen Rangiermanöver bei den Fahrten zwischen der Schotterverladung und der Entladestelle in Ponnyhof.

BR81 mit leerem Schotterzug

Die BR81 und ihr Personal passierten auf der Rückfahrt zur Schotterverladung gerade den Bahnhof "Huserland Mitte".

Schotterzug an der Ladestelle

Leerer Schotterzug an der Ladestelle. Die diesen Zug beförderne BR81 hatte an diesem Tag reichlich zu tun. Knapp 2,5 Tonnen Schottersteine mussten bewegt werden.

An der Ladestelle für den Schotter

An der Schotterverladung. Ebenfalls miitels einer Schaufel wurden die Schottersteine in die Waggons verladen. Ein schweißtreibendes Vergnügen.

BR81 unterwegs

Pause vom Schotter fahren, oder Rangierfahrt?

Spaßbank

Die Spaßbank. Gute Stimmung und Sonnenschein gab es schon am frühen Morgen.

Kurzer Zug

Unterwegs mit einem kurzem Güterzug. Vor vier Wochen hatte der letzte Waggon noch keine Farbe.

Auf der Paradestrecke unterwegs.

SBB-Krokodil

"Wochenend und Sonnenschein... und dann mit Dir... auf der Lok allein..."

Fachsimpeln

Fahrwerk von Lok und Tender. Gefachsimpelt wurde über das Projekt "Restaurierung einer Dampflok".

Probefahrt

Fahrwerke auf Probefahrt. Ein Elektrotriebwagen hatte die Ehre die Fahrestelle von Lok und Tender über die Anlage zu befördern.

BR55 Länderbahnausführung

Auf der oben abgelichteten Lok wechselten sich im Laufe des Tages zwei Personale beim Dienst ab. Siehe unten.

BR55 Länderbahnausführung

Konzentriert blickte der Lockführer auf seine Armaturen und die Strecke. Garnicht so einfach, wollte man an der Spaßbank vorbei.

Konzentration bei der Fahrt

Auch dieser Lokführer beobachtete konzentriert die Strecke.

Personenzug bei der Ausfahrt aus dem Hbf

Ausfahrt des Personenzuges aus dem Hauptbahnhof Kottmannshausen.

Schnaufendes Dampfross

Keinen Zug am Haken, aber dennoch kräftig dampfend, fuhr die BR55 in Länderbahnausführung bergan auf dem zweigleisigen Streckenabschnitt in Richtung Hauptbahnhof.

Güterwaggon - Von Haus zu Haus - Containerwagen

Neu auf dem Gleis des Huserlandes war dieser Modell-Güterwagen. In den 50-er Jahren gab es bei der Bundesbahn unterschiedliche Behälterwagen. Der Großbehälter "Von Haus zu Haus" wurde direkt beim Lieferanten beladen, zum Güterbahnhof geschafft, auf Flachwagen geschoben und ohne Umladungen am Zielbahnhof vom Waggon genommen. Erst am Bestimmungaort wurde die Fracht wieder entladen.

Koef II

Wieder ins Huserland zurück gekehrt war wieder Erwarten die kleine Koef II aus Issum. Wieder Erwarten, weil die Lok einen ihr die Betriebsfähigkeit raubenden technischen Defekt im letzten Jahr erlitten hatte. Meine Frozzelei ("die Lok kommt wohl nicht mehr ins Huserland zurück") hatte beim Besitzer der Lok offenbar Wirkung gezeigt. Trotz vieler anderer Projekte des besagten Herren, hatte er sich die Zeit für die Reparatur genommen. Nur selber fahren, das mochte er nicht. Er ließ fahren...

BR01 im Bf Ponnyhof

Entsprechend dem Fahrtagsmotto "Einheitslokomotiven", hatte es die BR01 und ihr Personal ins Huserland gelockt. Der junge Mann im Bild bewunderte dann auch die imposante Maschine. Leider hatte das Lokpersonal seine liebe Not. Feuer und Wasserstand waren in Ordnung. Nur mochte sich die Dampfentwicklung nicht entsprechend verhalten. Der Betriebsdruck ließ sich einfach nicht erreichen. Die Folge: Maschine abgestellt und demnächst ein Aufenthalt im Ausbesserungswerk geplant.

Sommerhimmel überm Huserland

Schöner Sommerhimmel über dem Huserland. 10 Lokomotiven und ihre Personale hatten Freude am Geschehen.

Gratulation

Ach ja, zu feiern gab es auch noch was. Der im Bild sitzende Kollege hatte im Februar einen runden Geburtstag begangen. Da das bekanntlich keine Eisenbahnsaisonzeit ist, wurde das Ereignis von den Hobby-Bahnkollegen am Junifahrtag gewürdigt und ihm nachträglich noch ein Präsent überreicht.