Das ewige Duell: Dorf gegen Kleinstadt

DieBoulebahn in Egen

Das Gelände der Boulebahn in Egen. In der Nachbarschaft liegt der Wanderparkplatz und das ehemalige Schulgebäude in Egen.


Der Bouleclub besteht derzeit aus 6 Mitgliedern. Nach Absprache treffen sie sich im Dorfzentrum am “Jungschen Bouleplatz" direkt gegenüber dem Wanderparkplatz an der Kirche. Die Herren Mitglieder bevorzugen für das Spiel ausnahmslos schönes Wetter. Trifft dieser Umstand dann auch noch auf einen Donnerstagabend zu, steht einem vergnüglichen Spiel während der Sommermonate nur noch der jeweils persönliche innere Schweinehund im Wege.

Die Mitglieder stammen entweder aus der Egen oder der westlich gelegenen Stadt Hückeswagen. Während der Spielpausen verkosten die Clubmitglieder das eine oder andere Glas roten Weines. Ein wenig Käse und Brot runden die Spielabende harmonisch ab.

Ein Spiel wird von in zwei Gruppen organisierten Spielern absolviert. Hückeswagen tritt gegen Egen an, oder eben umgekehrt. Die während der Durchgänge erreichten Punkte werden auf einer grünen Wandtafel für die zufällig vorbeikommende Öffentlichkeit gut sichtbar notiert. Lästerliche Zungen aus Hückeswagen behaupten, man gewinne fast alle Spiele gegen Egen. Eine überlegene Wurftechnik sowie ein lässig aus der Hosentache baumelndes und der Reinlichkeit der Wurfhand dienendes Tuch sei der Grund für diese Egener Misere.

Die Egener Boule-Cracks behaupten jedoch von sich selber, bisher noch alle wirklich “wichtigen” Matches (z.B. falls einmal Zuschauer anwesend sind) auch ohne diesen “Stoff-Lappen” gewonnen zu haben.

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