Fahrbetrieb mit Loks und Wagen nordamerikanischer Bauart

Ende Juli war die Anlage im Huserland mal wieder für "Spieleisenbahner" reserviert. Vom 26. bis 28. Juli fand ein US-Eisenbahnertreffen statt. Die mitgebrachten Lokomotiven und Wagen hatten sämtlich amerikanische Vorbilder. Beteiligt waren insgesamt 7 Lokomotiven der Traktionsarten Dampf und Diesel. Gefahren wurde nach einem sorgfältig ausgearbeiteten Fahrplan

Der nach Fahrplan organisierte und vorbildgerecht ablaufende Betrieb mit Fahrten von A über B nach C dauerte pro Aufgaben-Block zirka drei Stunden. Etwa zwei Blöcke mit unterschiedlichen Situationensollten pro Tag entspannt abgeafahren werden können.

Bild- und Buchfahrplan für den Fahrbetrieb beim US-Dampf im Huserland

 

US-Güterzug unterwegs auf der Strecke

 

Schwere Dieselloks in Doppeltraktion befördern einen langen, hauptsächlich aus Hoppercars bestehenden, Zug.

Aber gelegentlich lief auch mal etwas aus dem Ruder. Zum Beispiel fiel gleich am Morgen des ersten offiziellen Spieltages die mächtige Y6B durch einen nicht vor Ort behebbaren Schaden an einem Flansch in einer großen Dampfleitung komplett aus. Diesen Dienst übernahmen kurzfristig zwei große Dieselloks. Der nächste Schaden an einer der im Dienst befindlichen Dampflokomotive wirkte sich aber trotz erfolgter Reparatur gravierend aus. Eine der im Einsatz befindlichen Dampfloks entgleiste immer wieder in einer Kurve. Zunächst schob man die Schuld der Gleisbaurotte des Huserlandes zu. Doch konnte diese eine ordentliche Gleislage nachweisen. Weitere Untersuchungen an der Lokomotive ergaben, das die Maschine an einer der Nachlaufachsen ein Problem mit einem Drehzapfen hatte und deshalb die Lok immer wieder aus dem Gleis gehebelt wurde. Die Maschine in ein Betriebswerk zu schleppen war nicht möglich, Der Schaden musste vor Ort und mitten auf einem der Streckengleise behoben werden. Der Fahrplan geriet dadurch völlig völlig aus dem Takt.  Die Dispatcher auf den Stationen mussten umdisponieren. Andere Loks übernahmen bestimmte Aufgaben mit. Komplettausfälle einiger Zugläufe waren aber dennoch nicht zu verhindern. Das nun anderswo fehlende Wagenmaterial blockierte durch die nicht erfolgten Transporte ganze Gleisabschnitte einiger Stationen. Den Dispatchern standen zeitweise die Haare zu Berge. Aber da keine Schadensersatzforderungen durch die imaginären Kunden drohten, konnte man den entstandenen Knoten im Fahrplan mit etwa einer Stunde Verspätung wieder auflösen.

Reparatur an der Schleppachse der Dampflok. Ein Abschleppen der schadhaften Lok über eine längere Strecke war nicht möglich. Deshalb musste die Maschine im nächstgelegenen Bahnhof repariert werden. Der Ausfall der Maschine und die Gleisblockade brachten den Fahrplan mächtig durcheinander.

 

Vor dem nächsten Einsatz noch einmal die Wasservorräte auffüllen.

 

Ein Rungenwagen mit einer Ladung Holzstämmen eines "bergischen" Mammutbaumes (Fichte) wartet darauf, in einen Zug eingereiht zu werden.

 

Eine alte Postkutsche als Ladegut.

 

Was dieser schöne Kühlwagen geladen hatte ist leider nicht bekannt.

 

Am Schluß eines jeden Zuges lief immer ein Caboose mit Dienstabteil und Bremserhaus mit.

 

In den geräumigeren Ausführungen der Cabooses waren auch eine Werkstatt und ein Büro eingerichtet.

 

In den kleineren Varianten der Cabooses war es zwar eng, aber durchaus gemütlich für die 5-Zoll-Bremser.

 

Die Switcher genannten Rangierloks übenehmen die Rangieraufgaben in den Bahnhöfen. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Zustellung der Waggons auf die Anschlussgleise, bzw. die Zugzusammenstellung innerhalb der Station.

 

Wenn in einer der Stationen rangiert wird, erfolgt die Absicherung durch Flaggensignale im Gleis.

 

Der schwere Züge wird mit viel Gefühl am Regler in Bewegung gesetzt.

 

Gelegentlich wird zu Überführungszwecken eine zweite Lok vor den Zug gesetzt. So kommen auch kurze Personenzüge in den Genuss einer Doppeltraktion.

 

Dieser Zug hatt sowohl Personen- als auch Güterwagen angekuppelt.

 

Im Bahnhof "Ponycourt" rangiert ab und an die Streckenlok auch "höchstpersönlich"!

 

Die Herrschaften auf der Spaßbank haben, wie so oft, ganz viel Spaß. Während üblicherweise nur über Loks und Personale gewitzelt wird, hat man sich gerade etwas Besonderes einfallen lassen. Die Katze des Huserlandes mit bürgerlichem Namen "Heidi", wurde anlässlich des Insiderfahrtages umgetauft. Die Herren gaben der Katze den Namen einer deutschen Dampflokbaureihe. In Eisenbahnerkreisen wird die Katze jetzt "Null-Eins-Zehn" genannt.

 

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